FAQ

  • Was ist ein plötzlicher Kreislaufstillstand?

Ein plötzlicher Kreislaufstillstand wird auch als plötzlicher Herztod oder Sekundentod bezeichnet. Er kann völlig unerwartet auftreten. Studien weisen allerdings darauf hin, dass die Hälfte der Patienten bereits vor dem Ereignis Alarmsignale, wie Brustschmerzen, Atemnot oder Schwindel, wahrgenommen hat. Die Erfolgsaussichten auf vollkommene Genesung hängen vor allem von einer sofort gestarteten Reanimation ab – diese soll auch durch medizinische Laien übernommen werden!

  • Warum wird der Weltrekordversuch veranstaltet?

Der Weltrekordversuch bildet den Start für eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung. Diese zielen darauf ab, Leben zu retten, indem die Menschen – über alle Altersgruppen hinweg – wissen,  wie man im Falle eines plötzlichen Herzstillstandes reagiert und unverzüglich mit der Wiederbelebung startet.

  • Wer steht hinter dem Weltrekordversuch?

„Hand aufs Herz“ ist eine Gemeinschaftsaktion von Klinikum Wels-Grieskirchen, MISCH Consult, Roraco, Stadt Wels (Messe Wels), Verein Puls, Wels Marketing und Touristik GmbH und K24 Technik & Vertrieb GmbH.

  • Wann gilt der Versuch als Weltrekord?

Der Versuch gilt als Weltrekord, wenn mehr als 12.000 Menschen daran teilnehmen und gleichzeitig das Wiederbeleben in Form von Herzdruckmassagen an Reanimationspuppen üben.

  • Woher kommt der Projektname „Hand aufs Herz“?

Um im Falle eines Kreislaufstillstands bei einem Erwachsenen das Überleben zu ermöglichen, muss der Blutfluss ins Gehirn so rasch als möglich fortgesetzt werden. Dies kann durch Thoraxkompressionen (kräftigen Druck auf die Mitte der Brust) gelingen – wenn die Hände quasi über dem Herzen positioniert werden und regelmäßige Druckstöße ausgeübt werden (hier geht’s zur genauen Anleitung).