Weltrekordversuch

5.500 Menschen haben auf der Welser Trabrennbahn gemeinsam geübt, wie richtige Wiederbelebung bei Herzstillstand funktioniert.

Auch wenn es für den Weltrekord, für den es rund 12.000 Personen hätten sein müssen, leider nicht gereicht hat, die Bedeutung der Ersten Hilfe im Ernstfall ist im Mittelpunkt des Events gestanden. Ein buntes Rahmenprogramm mit musikalischen Show- und Tanzeinlagen, Interviews mit Betroffenen, Sportlern und Projektpartnern bereitete die Teilnehmer auf das gemeinsame Reanimationstraining vor. Mit einem eigens für den Weltrekordversuch komponierten Marsch, der den richtigen Takt vorgibt, wurde der Weltrekordversuch dann im großen Stil durchgeführt.

Die Projektleiter Gernot Lettner und Michael Schiemer zeigen sich trotz des nicht geglückten Weltrekordversuchs beeindruckt: „Die Botschaft, wie wichtig es ist, sofort Erste Hilfe zu leisten, hat viele Personen erreicht und es war ein tolles Erlebnis, mit so vielen Menschen gemeinsam an dieser wichtigen Aktion teilzunehmen!“

Vielen Dank …

… an alle 5.500 Besucher und Teilnehmer, den tatkräftigen Projektpartnern, Sponsoren und Unterstützern dieser tollen Aktion!

Statement des Landeshauptmanns Mag. Thomas Stelzer

Hand aufs Herz – wer hat nicht schon öfter daran gedacht, dass es Zeit wäre den Erste-Hilfe-Kurs aufzufrischen? Die Weitergabe von Wissen und neuen Informationen ist gerade in Gesundheitsbelangen unabdingbar: Medizinische Grundkenntnisse, die zum Wohl von Leib und Leben beitragen, müssen ausgetauscht, geübt und vor allem möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden. Die Idee, einen Weltrekordversuch im gleichzeitigen Reanimationstraining aufzustellen, finde ich wirklich beachtlich. Auch wenn der erste Rekordversuch leider (noch) nicht geklappt hat, danke ich dem Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes, dem Klinikum Wels-Grieskirchen und allen, die diese Veranstaltung ermöglicht haben, für ihren tollen Einsatz!

Mag. Thomas Stelzer
Landeshauptmann